Einträge in Reisetagebuch
Wir lassen los!

Nachdem wir gestern Abend nicht losfahren konnten, wie geplant, sind wir spontan bei unseren Freunden zum Essen gelandet. Tatsächlich verbringen wir in den letzten Tagen und Wochen mehr Quality Time mit unseren Freunden, als in den ganzen letzten Monaten. Céline hat dabei ganz nüchtern festgestellt: Vielleicht schickt das Universum uns Nachrichten, um uns sanft Richtung “Loslassen” zu schubsen. Keine Pläne, keine Enttäuschungen… Heute fühlen wir uns schon viel entspannter. Schließlich sind wir schon mitten in unserem ganz persönlichen Abenteuer.

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Gestrandet in Berlin

Seit Wochen haben wir auf diesen Termin hin gefiebert. Heute war es so weit, endlich die Abnahme als Wohnmobil. Was wir nicht wussten: Damit ist das Fahrzeug nicht mehr angemeldet, darf nicht gefahren oder auf der Strasse geparkt werden und wir brauchen einen Termin zur Neuanmeldung. Wer die Berliner Ämter kennt, kann sich ungefähr vorstellen, wie frustriert wir gerade sind. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf und versuchen morgen die Zulassung zu bekommen

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Wer kennt Zeigebücher?

Auf dem Berlin Travel Festival haben wir vor einigen Monaten Julia kennen gelernt. Julia ist Hauptjägerin des Blogs Jäger des verlorenen Schmatzes, auf dem sie zusammen mit weiteren Jägern Leckerbissen durch die ganze Welt nachjagt. Dort haben wir einen heißen Tipp entdeckt: Zeigebücher. Bei dem Gedanken, sich gar nicht auf den gewohnten Sprachen verständigen zu können, kann es einem leicht etwas mulmig werden. Umso glücklicher sind wir über den tollen Tipp und darüber, dass wir heute ein Zeigebuch Exemplar von Pons erstanden haben. Die Reise kann losgehen.

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Montagmorgen

An manchen Montagen will man tatsächlich am liebsten liegen bleiben, sich noch drei mal umdrehen oder die Decke am besten ganz über den Kopf ziehen. Heute ist so ein Montag und irgendwie genieße ich ihn. Das Wochenende war lang und wenig erholsam. Wir haben den Keller ausgeräumt, Emil zur Probe gepackt und der Wohnzimmerboden liegt voll von meinen gesammelten Treasures für unsere Hochzeit. Kurzerhand haben wir also Indisch bestellt und auf dem Boden gepicknickt. Das Leben ist schön und ich bin dankbar für diese intensive Zeit.

Wofür bist du heute dankbar?

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It Rains Love

Gestern waren wir seit Langem mal wieder auf einem Konzert. Lee Fields and The Expressions haben im Columbia Theater der Menge eingeheizt. Lee Fields auch besser bekannt als Little James Brown hat eine Energie und einen Vibe erzeugt, der gigantisch war. Das ganze Konzert hat ein wenig an Gospel erinnert und alles was gefehlt hat, waren die berühmten Worte: “CAN I GET AN AMEN?”.

Stattdessen hat die ganze Menge die Zeilen von Make The World gegrölt: “We can make the world better, if we come together.” Wir sind mehr raus geschwebt als gelaufen, trotz tanzmüden Beinen.

Lächel heute doch einfach mal eine Fremde oder einen Fremden an. Es sind die kleinen Dinge, die wir tun, die diese Welt verändern.

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Die kleinen Erfolge feiern

Heute hat mich die Muse geküsst. Ihr Name war Mari. Nachdem ich dank Mari meine Nähmaschine in Gang gesetzt habe, um Flaggen zu nähen, habe ich es endlich geschafft ein Mini-Emil-Projekt umzusetzen. Die wunderschönen echt Holzklappen, die die Abdeckung verzieren, die das vordere abgesägte Flachdach versteckt, hatten bisher eher dekorative als praktische Zwecke. Alles was man dort rein getan hat, ist beim Fahren bis ganz nach vor ins Dach gerutscht. Ich habe also zwei Säcke mit rundem Boden genäht, die wir von Innen rein getackert haben, damit wir den Stauraum nutzen zu können. Wenn uns die To Do Liste über den Kopf zu wachsen droht, feiern wir die kleinen Erfolge umso härter.

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In einem Monat geht's los

Wir können es kaum glauben, dass es bereits in einem Monat los geht. Die To Do Liste scheint exponentiell zum Verlauf der Zeit zu wachsen und manchmal überkommt zumindest mich dabei ein Gefühl der Ohnmacht. Traum erfüllen hin oder her, um administrative und bürokratische Angelegenheit kommt man halt doch nicht drum rum. Und so haken wir fleißig ein To Do nach dem anderen ab, während wir abends auf unserer noch nicht verbauten Matratze im Wohnzimmer picknicken und uns so auf unser neues Leben einstimmen. Trotz aller Herausforderungen genießen wir diese Zeit sehr, immer in dem Bewusstsein, dass unsere Einstellung zum Jetzt darüber bestimmt, wie sich unsere Zukunft gestaltet.

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